Niedrigschwellige Betreuungsleistungen in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Abt. Abteilung „Pflege, Alter, demographische Entwicklung" bestätigt, dass das Anerkennungsverfahren in NRW zunächst unverändert bleibt.....

Senioren-Assistenten dürfen auch zukünftig diese Leistungen wie bisher mit den Pflegekassen abrechnen.

Was bedeutet das für anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote?

Für anerkannte Betreuungsangebote ändert sich hinsichtlich ihrer Anerkennung nichts. Auch das Anerkennungsverfahren bleibt zunächst unverändert. D.h. auch neue niedrigschwellige Betreuungsangebote können nach den Regelungen der HBPfVO Seite 3 von 3 weiter anerkannt werden. Kosten für anerkannte niedrigschwellige Angebote können ab dem 01.01.2015 bis zu 104 Euro bzw. 208 Euro monatlich durch die Pflegekassen erstattet werden. Darüber hinaus können Versicherte hierfür auch bis zu 40 % ihres ambulanten Pflegesachleistungsanspruchs in Anspruch nehmen. Diese Abrechnung erfolgt wie zuvor über die Pflegekassen.

Was wird erst mit einer überarbeiteten Verordnung umgesetzt werden?

Neben den bisherigen niedrigschwelligen Betreuungsangeboten werden künftig auch sogenannte Entlastungsangebote anerkennungsfähig sein (hierunter können Unterstützungsleistungen im Haushalt, Alltags- und Pflegebegleitung fallen). Hierzu bedarf es aber zunächst einer landesrechtlichen Regelung. Solange diese nicht besteht bzw. angepasst ist, kann eine Anerkennung nicht erfolgen.


Hier gelangen Sie zum offiziellen Schreiben.